Landwirt – Tier – Mensch – Umwelt

Der Naturstall

Gemeinsam für zukunftsfähige Schweinehaltung

Der Naturstall ist ein ganzheitlich konzipiertes System für landwirtschaftliche Schweinebetriebe. Ziel des Projekts ist die nachhaltige Optimierung von Tiergesundheit, Produktqualität, betrieblicher Effizienz sowie die Reduktion von Emissionen (Ammoniak) und des CO₂-Fußabdrucks durch eine automatisierte Klimaführung.

Der Naturstall – Schweinestall im Mittelpunkt des Kreislaufs
Landwirt
Umwelt
Mensch
Tier
Durch Zusammenarbeit von
MO+ – Alles rund ums TierwohlEzingerZentri-JetStercode – Hofeigener Dünger ohne Nebenwirkungen
Betriebsleiter prüft Messwerte direkt im Stall

Unser Ziel: Maximale Rücksicht auf das Tier, den Landwirt, die Nachbarn, die Umwelt und das Klima. Das einzigartige Gülleseparierungssystem des Entwicklers Theo Tangelder bildet die Grundlage für den innovativen und revolutionären Schweinestall, der eine gute Zukunft für das Schwein, den Landwirt, die Nachbarschaft und unseren Planeten garantiert. Der revolutionäre Stall ist komplett aus Holz vorgefertigt und mit einem begrünten Dach versehen. Der Stall ist so konzipiert, dass er leicht zerlegbar ist. Holz bindet CO₂, ist absorbierend und leicht wiederverwendbar.

Wenn das Tierwohl und die Umwelt im Mittelpunkt stehen

Betriebliche Betreuung und Analyse

Unterstützung bei der Einführung eines neuen Haltungssystems. Ein- bis zweijährige, kontinuierliche Betreuung deines Betriebs.

Wissensvermittlung: Untersuchungen in den Bereichen Futter, Wasser, Gülle. Optimierungsmaßnahmen auf Basis der gewonnenen Daten.

Ergebnis

Detailwissen über den Betrieb, solide Datenbasis für Optimierung.

Mikrobiologisches Produktportfolio

Abgestimmtes mikrobiologisches Produktportfolio, das gezielt in verschiedenen betrieblichen Bereichen eingesetzt wird.

  • Fütterung
  • Beschäftigung
  • Hochdruckvernebelung für stabiles Stallklima & Kühlung
  • Verbesserung der Luftqualität

Ganzheitliche Lösungen entlang des Kreislaufs von Tier, Wirtschaftsdünger, Boden und Futter.

Ergebnis

Stabilisierung biologischer Prozesse sowie die Reduktion der Emissionen und Eindämmung mikrobiologischer Belastungen.

Ganzheitliche Systembetrachtung

Analyse der Wechselwirkungen zwischen Tiergesundheit, Umwelt, Managementmaßnahmen und Produktqualität für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Betriebes.

Durch die im Rahmen des Projekts umgesetzten Maßnahmen wird die Fleischqualität nachhaltig verbessert. Dies führt zu einer höheren Wertigkeit und trägt somit positiv zur Gesundheit und zum Wohlbefinden des Konsumenten bei.

Ergebnis

Stabilität des Betriebs. Vorbeugende Betriebssteuerung.

Harn-Kot-Trennsystem

Das patentierte Trennsystem separiert Harn und Kot direkt an der Quelle. Ammoniakbildung, Gerüche und Emissionen werden erheblich reduziert, während gleichzeitig wertvolle Stoffströme zur weiteren Verwertung entstehen.

Ammoniak- und CO₂-Emissionen werden reduziert, dadurch entsteht eine deutlich geringere Geruchsbelastung. Gewinnung von hochwertigem Festmist sowie separater Gülle.

Ergebnis

Verbesserung der Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschaft. Angenehmes Klima für Tier und Mensch.

Das Problem beginnt am Stallboden des Schweinestalls.

Sobald Harn und Kot auf dem Spalten- oder Lauffläche im Schweinestall zusammentreffen, setzt das Enzym Urease die chemische Reaktion in Gang, die Harnstoff in Ammoniak verwandelt. Dieses Ammoniak belastet die Atemwege der Schweine, verschlechtert das Stallklima und geht als wertvoller Stickstoff für die Düngung verloren.

Das Harn-Kot-Trennsystem für Schweinebetriebe setzt genau hier an: Es trennt die beiden Ausscheidungen direkt am Entstehungsort und verhindert die Reaktion, bevor sie überhaupt entsteht.

Schweinestall mit Harn-Kot-Trennsystem direkt am Spaltenboden

Vorteile auf einen Blick

  • Deutlich reduzierte Ammoniakemissionen im Schweinestall.
  • Spürbar besseres Stallklima – Schweine und Mensch atmen freier.
  • Trockene, rutschsichere Lauf- und Buchtenflächen – weniger Klauen- und Gelenksprobleme.
  • Zwei hochwertige Wirtschaftsdünger statt einer belasteten Mischgülle.
Harn-Kot-Trennsystem im Schweinestall mit Förderbändern und Futtersilo
So funktioniert es

Vier Bausteine des Harn-Kot Trennsystems

Profilierter Stallboden

Eine speziell entwickelte Bodenstruktur für Schweineställe leitet den Harn sofort in den Sammelkanal ab und trennt ihn vom Kot.

Schnelle Harnableitung

Der Harn wird in geschlossenen Kanälen unter dem Spaltenboden separat gesammelt – kein Kontakt mit Kot, keine Ureasereaktion.

Weniger Ammoniak

Weil Harn und Kot getrennt bleiben, entsteht im Schweinestall deutlich weniger Ammoniak – im Stall, im Lager und bei der Ausbringung.

Bessere Tiergesundheit

Trockene Liege- und Buchtenflächen, sauberere Klauen, weniger Atemwegsbelastung – das Schwein dankt es mit Leistung und Vitalität.

Hochpräzise Ammoniak-Messgeräte zur Erfassung der Emissionswerte im Schweinestall
Wirkung wissenschaftlich belegt

Messen statt vermuten – kontinuierliche Emissionskontrolle.

Die Wirkung des Harn-Kot-Trennsystems wird im laufenden Betrieb durch hochpräzise Messtechnik dokumentiert. Ammoniak- und Klimawerte werden direkt im Schweinestall erfasst – so lässt sich der Effekt schwarz auf weiß nachweisen.

Das schafft Transparenz für Betrieb, Berater und Behörden und macht den Mehrwert für Tierwohl, Stallklima und Düngerqualität klar belegbar.

Sie haben Interesse an der zukunftsfähigen Schweinehaltung?

Wir prüfen Ihre Stallsituation und zeigen Ihnen, welche Variante des Trennsystems – Neubau, Umbau oder Nachrüstung – zu Ihrem Schweinebetrieb passt.

Harn-Kot-Trennsystem mit Förderband im Schweinestall